Taylor Swift nimmt seit einiger Zeit ihre alten Alben neu auf.

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Gebrochene Herzen, neue Business-Buddys und beendete Freundschaften: Dieser "Prominente Platz" steht im Zeichen komplizierter Beziehungen. Aber keine Sorge, Jeff Bezos bekommt auch sein Fett weg.

Wie Taylor Swift mit einem alten Lied Jake Gyllenhaals Image in die Tonne tritt

Haben Sie eine Ex-Beziehung, die sich in Sie hineingefressen hat? Eine Person kennt dieses Gefühl: Taylor Swift. 2012 veröffentlichte sie ihr Album "Red". Darauf waren einige Songs, die eine vergangene Liebe besingen. Schon damals vermuteten viele, dass es dabei um ihren Ex-Freund ging. Zwischen Oktober 2010 und Jänner 2011 lief da nämlich was zwischen der Musikerin und dem Schauspieler Jake Gyllenhaal. Fotos, die aus einer Rom-Com stammen könnten, zeigen die beiden etwa Arm in Arm durch New York spazierend.

Die Beziehung ging in die Brüche, die Songs waren eingängig und erfolgreich. Heute ist Swift mit dem Schauspieler Joe Alwyn zusammen. Gyllenhaal spaziert mit dem Model Jeanne Cadieu durchs Leben. Doch passend zum Winter kam der alte Beziehungsschnee wie eine Lawine über Gyllenhaal. Swift veröffentlicht wegen einer Rechtefrage gerade ihre bisherigen Alben neu. Dazu gehört nun auch "Red" – mit einer Draufgabe.

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Swift erweiterte den Gyllenhaal-Song "All Too Well" auf zehn Minuten und veröffentlichte dazu einen Kurzfilm. Kurz zusammengefasst: Ein prätentiöser älterer Typ datet ein junges Mädchen, trennt sich auf übelste Art von ihr und bricht ihr das Herz.

Doch auch ohne Film ist das Lied voller Seitenhiebe auf Gyllenhaal. So singt Swift etwa: "And I was never good at telling jokes, but the punch line goes 'I'll get older, but your lovers stay my age." Dies ist einer der wenigen Witze, die besser werden, wenn man sie erklärt: Als Gyllenhaal und Cadieu ihre Liebesgeschichte begannen, war sie 22 Jahre alt. Damit war die Französin nur wenig älter als die 20-jährige Swift im Jahr 2010.

Hat man 2012 noch Witze über Swift gemacht, weil sie über ihre Ex-Freunde singt, fragen sich heutige einige, warum ein 30-Jähriger so unreif in einer Beziehung zu einer 20-Jährigen war. Es scheint jedenfalls, als wäre ein anderer Swift-Song in Sachen Gyllenhaal wahr geworden: "We Are Never Ever Getting Back Together".

Shawn Mendes und Camila Cabello haben Schluss gemacht

Von alten Break-ups zu frischem Liebeskummer: Shawn Mendes und Camila Cabello sind kein Paar mehr. Die beiden Musiker haben in ihren Instagram-Storys mitgeteilt, dass sie keine romantische Beziehung mehr miteinander führen, aber befreundet bleiben möchten.

"Wir haben unsere Beziehung als beste Freunde begonnen und werden weiter beste Freunde sein", schreiben die beiden in wortgleichen Statements. Den beiden sei gewünscht, dass ihre Worte ihre Taten formen und sie einander tatsächlich wohlgesinnt bleiben. Falls nicht: Vielleicht gibt Swift einem von ihnen Tipps, wie man eine Trennung gewinnt.

Jeff Bezos geizt bei Spendengala für bedürftige Babys

Spartipps können wir uns hingegen alle von Jeff Bezos holen. Wenn man es wie der Amazon-Gründer anstellt, kann man geizig sein und trotzdem großzügig wirken. Bezos war mit seiner Freundin Lauren Sánchez – die es offensichtlich geschafft hat, ihre Augen von Leonardo DiCaprio zu nehmen – bei einer Wohltätigkeitsveranstaltung für notleidende Babys.

Bezos spendete dort 500.000 US-Dollar an Baby2Baby. Eine ganz schöne Menge Geld und auch die höchste Spendensumme des Abends. Aber wenn man nur ein bisschen nachdenkt und vielleicht sogar ein bisschen nachrechnet, geht einem schnell auf: Da war ja jemand ganz schön sparsam.

Bezos gilt mit einem Vermögen von rund 204 Milliarden Dollar als der zweitreichste Mensch auf diesem Planeten. Astronomisch hohe 5,5 Milliarden hat der Space Cowboy der phallusförmigen Raketen allein für seinen Weltraumflug hingeblättert. Die Spende für notleidende Babys ist im Vergleich dazu läppisch: 0,000245098 Prozent seines Vermögens waren Bezos die Babys wert. Rechnen Sie mal durch, wie viel Euro Ihres Vermögens das wären. Glückwunsch an Ihren Verdienst, wenn es mehr als zwei Euro sind. Man wünscht sich bei solch gespielter Wohltätigkeit fast, es gäbe so etwas wie eine gesetzliche Verpflichtung für Reiche, einen Teil ihres Vermögens an die Allgemeinheit abzutreten.

Marvel-Star Simu Liu tritt bei "Selling Sunset" auf

Von den Reichen zu den Schönen: Die Immobilienmaklerinnen der Reality-Sendung "Selling Sunset" haben einen neuen Kunden. Marvel-Star Simu Liu hat einen Auftritt in der neuen Staffel der Serie rund um die Business-Deals und Beziehungsdramen der Oppenheim Group.

Falls Sie die Serie nicht kennen: Langbeinige, wunderschöne Frauen verkaufen darin noch schönere Immobilien. Liu hatte auf Twitter geschrieben, dass er ein Fan sei. Nach einem freundlichen Tweet-Austausch zwischen ihm und Seriendarstellerin Chrishell Stause erklärte er, auf Immobiliensuche zu sein. Die findige Immobilienmaklerin Stause sah ihre Chance gekommen und bot ihm ihre Hilfe an. Ob und wie die beiden in der Realität miteinander klarkommen, sehen wir dann alle in der neuen Staffel der Serie.

Zwischen Rod Stewart und Elton John herrscht Funkstille

Während die einen vielleicht eine Freundschaft beginnen, berichten andere über deren Ende. Rod Stewart sagt, dass er nicht mehr mit seinem früheren Freund Elton John spricht. Hatten sich die beiden Männer vor einigen Jahren gezankt, wer denn mehr hinter dem Geld her sei, herrscht heute Funkstille.

"Ich glaube, wir verehren uns noch immer gegenseitig, aber wir haben uns auseinandergelebt, wie es Liebende manchmal tun", sagte Stewart der Nachrichtenagentur PA. Auch dass John nicht mehr trinke, habe die Freundschaft belastet. Der gemeinsame Drink sei "beinahe wie eine Verbindung" zwischen den beiden gewesen.

Freundschaften entwickeln sich – manchmal auch auseinander. Diese Kalenderweisheit ist so wahr wie banal. Trotzdem wünscht man sich, dass die beiden Männer vielleicht doch wieder ihre Freundschaft beleben. Auch wenn Stewart heute scherzt, dass eine Zusammenarbeit zwischen den beiden Musikern so wahrscheinlich sei wie ein Fußball-Weltmeisterschaftsgewinn Schottlands. (Ana Grujić, 19.11.2021)