Wegen dem Thunder from Down Under donnerte es im Crucible Theatre.

Foto: AP/Goodwin

Der Australier Neil Robertson hat bei der Snooker-WM in Sheffield ein Maximum Break gespielt. Am Montag vollbrachte der 40-Jährige im 19. Frame des Achtelfinal-Duells mit Englands Jack Lisowski einen perfekten Frame. Er lochte zu jedem der 15 Roten Bälle auch die Schwarze und danach alle Farben für insgesamt 147 Punkte. In einer engen Partie unterlag er aber wenige Stunden später mit 12:13.

Nach dem letzten versenkten Ball in seinem perfekten Break riss Robertson beide Arme hoch, auch Judd Trump und Anthony McGill, die parallel ihre Achtelfinal-Partie bestritten, unterbrachen ihr Match und gratulierten Robertson. Die Fans spendeten Standing Ovations.

Der an Position drei gesetzte Robertson ist nach Angaben von World Snooker erst der achte Profi, dem dies bei der Weltmeisterschaft im Crucible Theatre gelang. Es war das fünfte Maximum Break in Robertsons Profikarriere. Weil er aufgrund eines Fouls von Lisowski (Weiß gefallen) an den Tisch gekommen war, gewann Robertson den Frame mit 151:0.

Bereits am Nachmittag lagen Noppon Saengkham (Thailand) und Stuart Bingham (England) auf Maximum-Kurs, sie scheiterten aber jeweils an einer der letzten Roten. (luza, 25.4.2022)

Viertelfinal-Begegnungen bei der Snooker-WM 2022:

Yan Bingtao (China) – Mark WIlliams (Wales)

Stuart Bingham (England) – Judd Trump (England)

Jack Lisowski (England) – John Higgins (Schottland)

Steven Maguire (Schottland) – Ronnie O'Sullivan (England)