Der Außenpolitiker Norbert Röttgen will CDU-Chef werden.

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Berlin – Der Außenpolitiker Norbert Röttgen und der geschäftsführende Kanzleramtsminister Helge Braun wollen jeweils für den Bundesvorsitz der CDU kandidieren.

Röttgen, der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag und Ex-Umweltminister, ließ am Donnerstag für Freitagmorgen eine Pressekonferenz ankündigen – Thema: "Kandidatur für den Vorsitz der CDU Deutschlands". Braun kündigte an, ebenfalls am Freitag seine Kandidatur offiziell einzureichen, wie ein Sprecher der CDU-Landtagsfraktion mehreren Medien bestätigte. Als weiterer möglicher Kandidat gilt der Finanzexperte Friedrich Merz. Der noch amtierende Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat bereits angekündigt, dass er nicht antreten wird.

Laschet-Nachfolge

Der Bundesvorsitz der CDU wird frei, weil der bisherige Vorsitzende Armin Laschet nach der enttäuschenden Bundestagswahl Anfang Oktober seinen Rückzug ankündigte. Im Ringen um seine Nachfolge dürfte nach Einschätzungen in der Partei damit bei der vom 4. Dezember an geplanten Mitgliederbefragung über den künftigen CDU-Vorsitzenden ein zweiter Wahlgang wahrscheinlicher werden.

Der neue Vorsitzende soll am 21. Jänner auf einem Parteitag in Hannover gewählt werden. Das Ergebnis der vorgeschalteten Mitgliederbefragung soll als bindend für die 1.001 Delegierten gelten. (Reuters, APA, red, 11.11.2021)